Thomas Hoepker im Schloss Oberhausen

10. Juli 2008 § Hinterlasse einen Kommentar

Exhibition Thomas Hoepker Oberhausen, ursprünglich hochgeladen von photreon

Nach meinem gestrigen Besuch im Schloss Oberhausen kann ich Euch diese breit angelegte Ausstellung nur empfehlen. Die Bilder werden auf drei Etagen und unter idealen Lichtverhältnissen gezeigt. Besonders interessant fand ich das Video-Portrait über Thomas Hoepker. Es zeigt ihn bei verschiedenen Aufnahmen (u. a. zu seinem Maya-Projekt und bei der Waffenübergabe von lateinamerikanischen Rebellen). In Interviews berichtet er über gestalterische, technische und kommerzielle Aspekte seiner Arbeit.

„Die Ausstellung “Thomas Hoepker – Photographien 1955 – 2008” vom 14.6. bis 14.9.2008 gibt mit über 200 Aufnahmen zu den Themen: USA 1963 – 2003, Ost-Deutschland 1959 – 1990, Fotoreportagen und Reisen nach Süd-Amerika, Asien und Afrika, Künstlerportraits aus den USA und Deutschland sowie internationale Landschaftsfotografien Einblick in das Lebenswerk des Fotografen, der den deutschen Bildjournalismus der 60er bis 90er Jahre geprägt hat. Hoepker, geb. 1936, war für den “Stern” und ab Ende der 70er Jahre auch für “Geo” in der ganzen Welt unterwegs. Seine eindringlichen Reportagefotografien stehen im Zeichen der “Human Interest-Photographie”. Seine überwältigenden Landschaftsfotografien sind ein Hohelied auf die Schönheit der Erde. Die Oberhausener Ausstellung hat Thomas Hoepker um aktuelle Fotografien aus Kuba, aus dem Jahr 2008 ergänzt.“ (Quelle: Museum Ludwig Galerie Oberhausen)

Adresse
Konrad-Adenauer Allee 46
46042 Oberhausen

Öffnungszeiten
Di – So 11-18 Uhr

Öffentliche Führungen
Jeden Sonntag um 11.30 Uhr

Eintrittspreise
6,50€, ermäßigt 3,50 €,
Familien 10,50 €,
7,50€ Kombiticket (mit Gasometer)

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Ungestellte Portraits

9. Juni 2008 § Hinterlasse einen Kommentar

Ich mag sie, die ungestellten Portraits. Sie zeigen mehr von den Personen als die gestellten Aufnahmen. Aber es ist nicht leicht, diesen Hauch von Persönlichkeit einzufangen und dabei nicht selbst in den Fokus zu geraten.

Tom Ang, bekannter Fotograf und Buchautor, hat in seinem neuen Blogbeitrag dieses Thema der „candid portraits“ aufgenommen und einige hilfreiche Tipps gesammelt. Gleich im ersten Tipp empfiehlt er, sich Zeit zu nehmen, länger mit den Personen zusammen zu sein und zu warten. Nicht ungewöhnlich dieser Hinweis, aber man darf ihn halt nicht vergessen.

Das macht sowieso die Qualität der Beiträge in diesem Blog aus. Die Artikel greifen Grundlagen auf, die alles andere als banal sind, eben wirkliche Grundlagen. Besonders gerne lese ich deshalb ab und zu den Artikel Improve your photos in 60 seconds.

Viele Spaß beim Entdecken!

Die Geheimnisse der Camera Obscura

6. Juni 2008 § Hinterlasse einen Kommentar

Vorsicht Buch! Ein spannender und vielschichtiger Roman, der vordergründig als Kriminalgeschichte angelegt ist, aber dahinter die Entwicklung der Camera Obscura nachzeichnet. Dabei geht es weit zurück in die chinesische Geschichte, über Leonardo da Vinci, Jan Vermeer (Maler, 17. Jh.) und schließlich in die Gegenwart.

Quelle WikipediaWer wissen möchte wie die Camera Obscura entstand, wie sie Menschen fasziniert hat und noch fasziniert, der sollte mal hineinschauen – in diesen kurzen Roman. Liebesgeschichten und rätselhafte Morde sind eingeschlossen.

Der Autor, David Knowles, hat übrigens eine lebenslange Freikarte für die Camera Obscura in San Francisco bekommen.

Hier noch der Link zum Buch: David Knowles (1996): Die Geheimnisse der Camera obscura und zum Wikipedia-Artikel mit einer Liste der heute noch begehbaren Kameras dieser Bauart.

Why Your Camera Does Not Matter

24. Mai 2008 § Ein Kommentar

oder „Warum die Kamera völlig egal ist„, ein Artikel von KenRockwell, der mir Anfang März über den Weg lief, und dazu beigetragen hat, alle Testhefte und Fotoliteratur mit Schwerpunkt Technik einen guten Meter weit wegzurücken.

Einer der Kernsätze lautet in der Übersetzung „Mit praktisch jeder Kamera, ganz egal wie gut oder schlecht sie ist, kann man hervorragende Fotos für Titelseiten machen, bei Fotowettbewerben gewinnen oder Bilder in Galerien ausstellen. Die Qualität eines Objektivs oder einer Kamera hat fast nichts mit der Qualität der Bilder zu tun, die sich damit produzieren lassen.“

Oh, schade sagen Canon, Nikon, Olympus, Sony … lass uns schnell etwas Werbung machen für die neue LiveView-mit-automatischem- Spiegel- reinigungsmechanismus-in-der-super-outdoor-Ausführung-und-natürlich-den 50-Bildern-pro-Sekunde-Mini-DSLR. Nicht etwa, dass ich nicht schwach werden könnte. Aber, es ist ein Ergebnis dieser Manipulation.

Und dann gehst du zu einer guten Tageszeit mit welcher Kamera auch immer nach draußen und fotografierst wieder – einfach so 😉

Wo bin ich?

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