Unterbelichtet … warum … und dann …?

8. Juli 2008 § 3 Kommentare

rajue hat in seinem Blog die Frage aufgeworfen Unterbelichten oder Überbelichten …? Ich tendiere in schwierigen Situationen zur Unterbelichtung, um Lichter auch im Nachhinein noch steuern zu können. Überbelichtung ist für mich einfach ein Stilmittel und keine rein technische Frage.

Hier mal ein Beispiel für eine bewusst unterbelichtete Aufnahme. Warum habe ich unterbelichtet? Die Bewegungsunschärfe sollte ausgeschlossen werden, daher die Belichtung über die Zeitvorwahl. Zur eigentlichen Unterbelichtung kam es dann durch das Abendlicht und durch die Position der Katze im Schatten.

Das Ausgangsbild (1/80, f 5.6, ISO100, 120mm-kb-äquiv., Fuji Finepix F810)

Aber was passiert in der Bildbearbeitung mit der unterbelichteten Aufnahme?. Hier mal ein Einblick in die Bearbeitungsschritte mit FixFoto. Ich denke die Schritte lassen sich leicht zuordnen, auch wenn Ihr mit anderen Programmen arbeitet. Skript meint hier das Skript zur Rahmenerstellung.

Arbeitsschritte der Bildbearbeitung (Klick vergrößert)

Voilà, das Ergebnis:

Katze bearbeitet

Ergebnis der Bildbearbeitung

Schlitzohr

30. Mai 2008 § Hinterlasse einen Kommentar

Schlitzohr, ursprünglich hochgeladen von photreon

Hier mal ein Beispiel für eine ganz normale Bearbeitung. Welche Schritte habe ich durchlaufen? Aufnahme mit der Sony-R1 in jpeg-Format (ISO400, ohne Blitz), Wahl des Ausschnitts, Größenänderung, Tonwertkorrektur der Lichter, Tiefen und Mitteltöne (dabei fiel auf, dass eine automatische Korrektur unbrauchbar war, weil die Wand im Hintergrund mit einberechnet wird), Kontrolle der Farbsättigung (habe ich im Aufnahmemodus gering eingestellt, um eine Übersättigung zu vermeiden) und leichtes Nachschärfen (was dazu geführt hat, dass die Augen hervortraten – Überraschung), leichter Rahmen – fertig.

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